Interlübke bei UHL Schöner Leben
Interlübke gestaltet seit fast neun Jahrzehnten Möbel, die sich dem Raum unterordnen und ihn zugleich prägen. Schränke, Sideboards, Regale und Betten der westfälischen Marke folgen einer ruhigen Formensprache und lassen sich millimetergenau planen. Sie erleben diese Möbel bei UHL Schöner Leben in Ludwigsburg im Raum und lassen sich persönlich dazu beraten.
Die Anfänge in Wiedenbrück
Die Brüder Hans und Leo Lübke gründeten 1937 im westfälischen Wiedenbrück eine Möbelfabrik und spezialisierten sich auf polierte Schlafzimmer mit Schränken, Betten und Kommoden. Das Unternehmen wuchs rasch. Das Werk diente nach dem Zweiten Weltkrieg zunächst als Unterkunft für britische Besatzer. Die Fabrik stattete in deren Auftrag Eisenbahnwaggons mit schlichten, funktionalen Möbeln aus, später folgten aufwendige Inneneinrichtungen von Buffet- und Salonwagen. Die Nachfrage nach anspruchsvollen Einrichtungen stieg in den fünfziger Jahren wieder deutlich. Kunden in ganz Deutschland und in den Nachbarländern bestellten in Wiedenbrück, bald darauf auch international, sogar das äthiopische Kaiserhaus zählte dazu. Das An- und Aufbauprogramm 127 brach in dieser Zeit mit den traditionellen Schlafzimmerkombinationen. Kunden konnten aus einzelnen Elementen erstmals eine komplette Zimmereinrichtung planen, die den vorhandenen Platz vollständig nutzte.
Wie der Name Interlübke entstand
Der Markenname Interlübke erschien erstmals 1963 als Verbindung von Interieur, Internationalität und dem Namen der Inhaberfamilie. Der Innenarchitekt Michael Bayer, erster Kreativdirektor des Hauses, entwarf die Wortbildmarke, die bis heute gilt. Er verzichtete als Erster der Branche auf gezeichnete Kataloge und setzte stattdessen auf Fotografien seiner Möbel. Diese konsequente Markenpflege suchte unter den deutschen Möbelherstellern damals ihresgleichen.
Der Endlosschrank verändert das Wohnen
Der Schweizer Innenarchitekt Walter Müller schlug 1963 einen sogenannten Endlosschrank vor. Dieser Schrank setzt sich aus wenigen Teilen zusammen und lässt sich im Anbauverfahren nahezu beliebig verlängern. Interlübke führte den Entwurf unter der Bezeichnung interlübke 61 ein und traf damit den Nerv der Zeit. Die Idee wirkt bis heute nach, etwa im Schrankprogramm collect plus, das sich in allen Wohnbereichen einsetzen lässt. Die meist weiß ausgeführten Möbel mit ihrer klaren Linienführung wurden zum Inbegriff modernen Wohnens. Der Architekt J. G. Hanke entwarf in dieser Phase das preisgekrönte Firmengebäude, das 1965 eingeweiht wurde.
Klassiker aus sechs Jahrzehnten
Interlübke entwickelte in den siebziger Jahren das Schrankprogramm alternum sowie die Wohnprogramme studimo und duo. Der Designer Peter Maly prägte das Portfolio mit duo und mutaro und arbeitete den Schrankklassiker 40S weiter aus. Rolf Heide und Peter Kräling erweiterten den Kreis der Gestalter. Das Unternehmen brachte zum Millennium mit eo von Wulf Schneider das erste illuminierte Möbel mit wechselnden Lichtfarben heraus, ausgezeichnet mit dem Designpreis der Bundesrepublik Deutschland. Werner Aisslinger entwarf cube, ab 2002 eines der erfolgreichsten Programme der Marke. Das Schranksystem reef mit seinen kaskadisch angeordneten Fronten kam 2010 dazu. Ein Beispiel für die technische Sorgfalt ist der Schwebetürenschrank, dessen Türen sich lautlos per Fingertipp öffnen.
Handarbeit in Rheda-Wiedenbrück
Interlübke fertigt ausschließlich am Stammsitz in Rheda-Wiedenbrück. Die Möbel entstehen in Handarbeit, viele Arbeitsschritte erledigen Fachkräfte bis heute selbst. Ein eigener Showroom am Standort zeigt seit 2015 die gesamte Kollektion. Die Marke durchlief bewegte Jahre mit wechselnden Eigentümern. Sie gehört seit August 2022 zur Unternehmensgruppe domovari und bleibt damit in Familienhand. Die Geschäftsführung liegt seit Oktober 2023 bei Frank Oehmke. Beide Unternehmen bekennen sich zum Produktionsstandort Deutschland und zur handwerklichen Präzision.
Maßarbeit statt Standardmaß
Interlübke plant jedes Möbel nach den Maßen Ihres Raums. Wunschlack, Sondermaße, zusätzliche Bohrungen und Ausschnitte gehören zum Programm Individual, sodass sich Schränke an Dachschrägen, Nischen oder Durchgänge anpassen. Farbe, Front, Innenaufteilung und Griff bestimmen Sie selbst. Ein Sideboard wird so zum Einzelmöbel, ein Schrank zieht sich über die gesamte Wandlänge und tritt optisch fast hinter die Wand zurück. Die Stärke der Marke liegt genau darin: Die Möbel drängen sich nicht auf, sie schaffen Ordnung und geben dem Raum Ruhe.
Interlübke in der City of Innovative Living
UHL Schöner Leben zeigt Ihnen Interlübke mitten in der City of Innovative Living, einer ehemaligen Industriehalle mit rund 2.700 Quadratmetern, in der etwa 50 Marken ihre eigenen Welten in original Seecontainern präsentieren. Unsere Planer und Innenarchitekten nehmen Ihren Raum auf, zeichnen Ihr Möbel in 3D und stimmen Farben, Fronten und Maße mit Ihnen ab. Die eigene Schreinerei meistert auch knifflige Einbausituationen, unsere Monteure liefern und montieren termingerecht. Vereinbaren Sie einen Termin in Ludwigsburg und sehen Sie sich die Programme von Interlübke in Ruhe an.
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